Nicole JunkermanLesen · Reisen · Notizen

Reisen

Orte, die berühren

Unterwegs, ohne Eile

Reisen heißt für Nicole Junkerman vor allem hinschauen: ein Bahnsteig im Morgenlicht, eine fremde Straße, ein Fenster mit Aussicht. Die schönsten Notizen entstehen auf den Umwegen, dort, wo niemand sie erwartet.

Nicole Junkerman steht mit Tasche und Notizbuch in einer hellen Bahnhofshalle.
Nicole Junkerman schreibt an einem Tisch, durch das Fenster eine Stadt.

Beim Ankommen

Der erste Blick zählt

Jede Stadt zeigt sich zuerst in einer kleinen Geste: ein Licht über den Dächern, der Klang eines Bahnhofs, der Geruch einer Bäckerei. Nicole Junkerman hält genau diese ersten Eindrücke fest, bevor die Routine sie überdeckt.

So entsteht ein Heft aus Augenblicken, das man später wie eine kleine Landkarte des Erinnerns lesen kann.

Wege

Lieber zu Fuß

Die besten Strecken lassen sich erlaufen. Wer langsam geht, sieht Hauseingänge, Höfe und Schaufenster, die aus dem Fenster eines Zuges verschwimmen.

Pausen

Ein Tisch am Fenster

Eine Reise braucht ihre Ruhepunkte. Nicole Junkerman sammelt Cafés und Bänke, an denen sich gut beobachten und notieren lässt.

Mitbringsel

Bilder statt Dinge

Das schönste Andenken ist oft ein Satz. Statt Souvenirs entstehen kurze Beschreibungen, die eine Stimmung länger bewahren als jeder Gegenstand.

Manche Orte versteht man erst, wenn man stehen bleibt und ihnen einen Moment schenkt.

Aus den Reisenotizen