Nicole JunkermanLesen · Reisen · Notizen

Stadtnotiz

Berlin

Weite Straßen, hohes Licht

Berlin zeigt sich Nicole Junkerman gern von oben: ein Fenster, die Dächer, der vertraute Turm am Horizont. Die Stadt ist groß und gelassen zugleich, und genau dieser ruhige Eigensinn macht sie zu einer guten Begleiterin für Notizen.

Nicole Junkerman sitzt an einem Tisch, durch das große Fenster der Berliner Fernsehturm bei Abendlicht.
Nicole Junkerman schreibt an einem Schreibtisch, durch das Fenster Häuserzeilen.

Tempo

Großzügig und gelassen

Berlin gibt seinen Gästen Raum. Breite Alleen, lange Wege und stille Hinterhöfe lassen Zeit zum Nachdenken, ohne dass die Stadt je leer wirkt.

Nicole Junkerman notiert die kleinen Übergänge: vom lauten Boulevard in einen ruhigen Hof, von der Mittagssonne in das gold-graue Licht des späten Nachmittags.

Morgens

Über den Dächern

Der Tag beginnt am Fenster. Ein weiter Blick, ein Notizbuch und Kaffee genügen, um Berlin einen Moment lang ganz für sich zu haben.

Wege

Lange Boulevards

Die Stadt lädt zum Gehen ein. Auf den großen Straßen reiht sich ein Eindruck an den nächsten, ohne dass es je eng wird.

Abends

Gold und Grau

Wenn das Licht kippt, wird Berlin weich. Nicole Junkerman mag diese halbe Stunde, in der die Dächer leuchten und die Stadt zur Ruhe kommt.

Berlin muss man nicht festhalten. Es genügt, an einem Fenster zu sitzen und zuzusehen.

Aus den Stadtnotizen