Nicole JunkermanLesen · Reisen · Notizen

Lesen

Bücher, die bleiben

Lesen als langsame Bewegung

Hier sammelt Nicole Junkerman Lesespuren: angestrichene Sätze, kurze Eindrücke und die leise Freude, ein Buch ein zweites Mal aufzuschlagen. Es geht weniger um Listen als um den Ton, der nach der letzten Seite bleibt.

Nicole Junkerman sitzt entspannt in einem Sessel und wirkt nachdenklich.
Nicole Junkerman liest auf einem Balkon, vor ihr eine Landkarte, dahinter Dächer.

Lesehaltung

Ein Satz, der nachklingt

Manche Bücher bleiben wegen einer einzigen Zeile in Erinnerung. Nicole Junkerman notiert genau diese Stellen und kehrt später zu ihnen zurück, wenn sie zu einem neuen Gedanken passen.

Ob Roman, Briefband oder ein dünnes Bändchen Lyrik: Was zählt, ist die Ruhe beim Lesen und das Gefühl, einer Sprache Zeit zu geben.

Romane

Geschichten mit Atem

Lange Erzählungen, in denen Figuren Raum bekommen. Nicole Junkerman mag Bücher, die nicht hetzen und ihre Wendungen leise vorbereiten.

Briefe

Stimmen aus Papier

Briefsammlungen erzählen vom Alltag zwischen den Zeilen. Sie zeigen, wie viel ein einzelner Absatz tragen kann, wenn er ehrlich gemeint ist.

Wiederlesen

Zum zweiten Mal

Ein bekanntes Buch liest sich nie gleich. Nicole Junkerman kehrt gern zurück und entdeckt beim Wiederlesen Sätze, die beim ersten Mal überlesen wurden.

Ein gutes Buch verlangt nichts. Es wartet, bis man bereit ist, ihm zuzuhören.

Aus den Lesenotizen