Nicole JunkermanLesen · Reisen · Notizen
Nicole Junkerman sitzt an einem Tisch, durch das Fenster ist der Berliner Fernsehturm zu sehen.

Notizen

Anfang Juli mit Nicole Junkerman: Lesenotizen aus drei Städten

Zum Auftakt des Monats hält Nicole Junkerman kurz inne und schreibt auf, was ihr in den ersten Julitagen zwischen den Seiten begegnet.

Der erste Tag im Juli hat für Nicole Junkerman immer etwas von einem stillen Neubeginn. Kein lauter Umbruch, eher ein sanftes Umblättern: ein neuer Monat, ein neues Kapitel, vielleicht ein neues Buch. Statt große Pläne zu schmieden, notiert sie lieber, was sich in den letzten Tagen des Juni angesammelt hat, und lässt daraus in Ruhe die Lektüre für die kommenden Wochen wachsen. In diesem Eintrag nimmt sie ihre Leserinnen und Leser mit auf einen kurzen Rundgang durch Berlin, München und Hamburg, so wie sich der Monatsanfang dort jeweils anfühlt.

Berlin: der erste Kaffee und die erste Seite

In Berlin beginnt der Juli für Nicole Junkerman meist mit einem ruhigen Morgen: ein Fenster auf Kipp, der Verkehr noch gedämpft, eine Tasse Kaffee, die länger warm bleibt als die Aufmerksamkeit für die erste Seite. Genau das mag sie an diesen Tagen. Es ist kein Lesen mit Ziel, sondern ein Ankommen, ein Abtasten, ob ein Buch zum neuen Monat passt. Manche Bücher werden dabei schnell beiseitegelegt, andere behalten von der ersten Zeile an ihren Platz auf dem Nachttisch.

München: Notizen am Rand des Julitages

In München nutzt Nicole Junkerman die hellen, langen Vormittage gern, um am Rand ihrer Bücher kleine Vermerke zu hinterlassen: ein unterstrichener Satz, ein Ausrufezeichen, ein Datum. So wird aus der ersten Juliwoche fast beiläufig ein kleines Archiv der eigenen Lektüre. Wer selbst gern festhält, was beim Lesen hängenbleibt, findet im Bereich Schreiben weiterführende Gedanken dazu, wie sich solche Notizen im Alltag einrichten lassen.

Hamburg: der Blick aufs Wasser zwischen den Kapiteln

In Hamburg gehört der Monatsanfang für Nicole Junkerman an einen Platz mit Blick aufs Wasser. Ein Kapitel, dann eine Pause, in der die Boote betrachtet werden, dann die nächste Seite. Der Juli bringt hier ein besonders klares Licht mit sich, das dem Lesen eine eigene Ruhe verleiht. Mehr über ihre Beobachtungen zu Büchern in dieser Stadt und anderswo sammelt der Bereich Lesen.

Drei Städte, ein gemeinsamer Auftakt

So unterschiedlich Berlin, München und Hamburg auch sind, zum Beginn eines neuen Monats teilen sie für Nicole Junkerman etwas Wesentliches: die Möglichkeit, langsam zu starten. Kein Buch muss an Tag eins durchgelesen sein, keine Liste muss abgehakt werden. Es reicht, ein paar Seiten zu lesen und aufzuschreiben, was bleibt. Wer diese Haltung auf eigene Reisen übertragen möchte, findet im Bereich Reisen passende Anregungen dazu, wie sich Orte und Lektüre verbinden lassen.

Ein neuer Monat verlangt kein neues Ich, nur eine aufgeschlagene Seite und ein wenig Geduld.

So beginnt die erste Juliwoche nicht mit großen Vorsätzen, sondern mit kleinen, aufmerksamen Lesemomenten in drei Städten. Wer diese Notizen mag, findet weitere Einträge dieser Art im Blog.

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